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Unterstützung der hessischen Koordinatorinnen und Koordinatoren

Bildungszugänge für Neuzugewanderte zu ermöglichen und die Bildungsangebote aufeinander abzustimmen: Das ist die Aufgabe der in den vergangenen Monaten neu eingestellten kommunalen Bildungskoordinatorinnen und Bildungskoordinatoren in Hessen. Die seit Mitte 2016 auf Grundlage der Förderrichtlinie "Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Fachkräfte wurden in nahezu 80 Prozent aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland beantragt und in weiten Teilen schon bewilligt. So sind mittlerweile deutschlandweit in über 300 Kommunen Koordinatorinnen und Koordinatoren tätig. Das Tätigkeitsfeld der kommunalen Koordinierung ist weit gespannt: Angefangen bei der kreisweiten Bestandsaufnahme der Bildungsangebote formeller wie auch informeller Art, über den Auf- und Ausbau von Netzwerken zwischen Bildungsbeteiligten, kommunaler Verwaltung, Ehrenamtlichen und Bildungsnutzerinnen und -nutzern, bis hin zur Initiierung neuer Maßnahmen. Die Aufgaben sind vielfältig und umfangreich.

In Hessen werden in 23 hessischen Kreisen und kreisfreien Städten Bildungskoordinatorinnen und -koordinatoren mit ihrer Arbeit beginnen oder haben dies bereits getan. Für die neuen Fragen und Unterstützungsbedarfe wird auch die Transferagentur Hessen Angebote für die hessischen Kommunen bereitstellen und entwickeln. Neben quartalsweisen Fachgruppentreffen bietet die Transferagentur verschiedenen Workshops, Seminare und Fachtage an, die den Koordinatorinnen und Koordinatoren den Einstieg in ihre neue Tätigkeit erleichtern, sowie den kontinuierlichen Austausch und die interkommunale Vernetzung vorantreiben sollen.

Fachgruppe "Kommunale Bildungskoordination"