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04.12.2020

Netzwerken ist (fast) alles…

Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel stärkt Kulturnetzwerke – Bewerbung noch bis 15.12. möglich

Diagramm mit bunten Rechtecken und Pfeilen
Ein Netzwerk entsteht. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Vieles kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten über Ämter-, Organisations- und Professionsgrenzen hinweg in einer Kommune zusammenarbeiten. Diese Aussage trifft nicht nur auf das kommunale Bildungsmanagement im Allgemeinen, sondern auch auf die kulturelle Bildung im Besonderen zu. Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel fördert daher sechs ausgewählte Kommunen im Rahmen der fachlichen Begleitstruktur des bundesweiten Förderprogramms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung". Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Projekt unterstützt die Kommunen in einem zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess bei Auf- und Ausbau ihrer kulturellen Bildungsnetzwerke. Dabei werden feste Projektteams aus zehn bis 15 Personen aus unterschiedlichen Bereichen von der Bundesakademie begleitet, die zu den bedeutendsten Anbietern praxisnaher beruflicher Fort- und Weiterbildung im Bereich Kulturelle Bildung gezählt wird.

Das Programm "K² - Kulturnetzwerke in Kommunen" zeichnet sich durch Bedarfsorientierung und an den kollegialen Austausch gekoppelte Expertise aus. Ziele sind u.a. die Verbesserung von Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sowie die Anbahnung langfristiger Kooperationen. Mit der Einbindung der Leitungsebene, der Erarbeitung einer gemeinsamen Zukunftsvision und dem Abschluss einer Zielvereinbarung soll darüber hinaus eine nachhaltige Verbindlichkeit sichergestellt werden.

An wen richtet sich die Ausschreibung?

Angesprochen sind Landkreise und kreisfreie Städte, die bereits erste Erfahrungen mit "Kultur macht stark" (oder anderen multiprofessionellen Förderprogrammen im Bereich Kulturelle Bildung) gemacht haben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf kleineren und mittleren Kommunen (bis 100.000 Einwohner*innen) sowie auf Kommunen, die noch nicht über ein Rahmenkonzept Kultureller Bildung oder einen Kulturentwicklungsplan verfügen. Voraussetzung ist die politische Unterstützung von zwei Ressortleitungen sowie relevanter Entscheidungsträger*innen aus den Bereichen Jugend, Kultur, Bildung und/ oder Soziales und deren Teilnahme an einem Strategieworkshop pro Jahr.